Du hast Dich gerade erst entschieden, in die Denkweise des Backpackens einzutauchen, oder versuchst Dir noch ein Bild davon zu machen? Du suchst erstmalig nach einer guten Packliste für Dein erstes Reiseziel und bist darauf bedacht, für alle Fälle gerüstet zu sein? Dann bist Du auf dieser Seite genau richtig, denn meine bewährt klassische Reisepackliste wird Dir alles mit auf den Weg geben, was Du unterwegs benötigen könntest. 

Du bist bereits ein eingefleischter Backpacker und kennst die klassischen Packlisten bereits auswendig, möchtest Dich aber weiterentwickeln, um noch flexibler zu reisen und mehr zu erleben? Du suchst die Herausforderung mit dem wenigen auszukommen, das du bei Dir hast, um Dich nicht mit unnötigem Ballast abmühen zu müssen und intensiver zu leben? Du hast es satt, jedesmal so viel kostbare Zeit Deines Lebens beim Check-in zu vergeuden, nur damit Du Deinen großen Trekkingrucksack aufgeben kannst? Dann reise doch mal minimalistisch und lies Dir meinen Artikel „Die perfekt optimierte Packliste – Reise minimalistisch und maximal flexibel“ (der in Kürze folgen wird) durch!

Die bewährt klassische Reisepackliste

Dies ist der Titel eines von zwei Artikeln, die ich seit einiger Zeit geplant habe. Ich hätte ihn auch ganz banal „Lange Reisepackliste (Nr. 1)“ und den anderen „Kurze Reisepackliste (Nr. 2)“ nennen können, klingt aber nicht so spannend oder? Also gibt’s für Backpacker-Neulinge und meine konservativen Backpacker, die gern für alle Fälle abgesichert sind: Die bewährt klassische Reisepackliste!

Wie vieles andere auf der Welt hat sich auch die Lebensart von Backpackern in den letzten Jahren weiterentwickelt. Schaut man sich den Werdegang von einigen bekannteren deutschen Reisebloggern – wie z. B. Conni von Planet Backpack oder Sebastian von Off-the-path – an, lässt sich diese Entwicklung schon allein an Hand ihrer Reisepackliste deutlich erkennen.

Ehe ich mich erstmalig mit meinem Blog Polyglot Traveller auseinander gesetzt, aber bereits emsig in den Foren und Blogs anderer rumgetrieben habe, um die besten Infos zum Thema Weltreise zusammenzusuchen, gab es eine ganz klar erkennbare Leitlinie unter den Bloggern. Eine ultimative Packliste für jeden Backpacker und Weltreisenden musste her! Jeder hat seiner Liste seine spezielle Note aufgedrückt, sie ein klein wenig individualisiert und anschließend ultimative Packliste genannt, aber im Grunde genommen steht in jeder das gleiche drin.

Das Ziel dieser ultimativen Packlisten ist, möglichst alle wichtigen Dinge dabei zu haben, um für jede erdenkliche Eventualität gerüstet zu sein. Natürlich bleibt auch dabei ein Restrisiko bestehen, aber für die meisten Fälle bietet diese Zusammenstellung in der Regel eine Lösung. Um Dir diese Hilfestellung nicht vorzuenthalten, habe auch ich meine persönliche Reisepackliste für Dich zusammengestellt und im nachfolgenden Artikel aufgeführt.

Daneben gibt es seit einiger Zeit ein zweites Konzept des Backpack-Packens. Auf dieses möchte ich aber in meinem zweiten Artikel „Die perfekt optimierte Packliste –  Reise minimalistisch und maximal flexibel“ (der in Kürze folgen wird) näher eingehen.

 

Zunächst also mein Artikel für die bewährt klassische Reisepackliste:

Deine Packliste für eine Reise mit minimalem Risiko

Du hast Dich dazu entschieden, Deinen nächsten Urlaub fernab der Heimat zu verbringen und brauchst nun ganz dringend eine Reisepackliste, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein? Egal ob Männlein oder Weiblein, hier findest Du alles Wichtige, was auf Deiner Reise nützlich sein könnte. Je nach dem, wohin die Reise geht, welche Art des Reisens Du bevorzugst und welchen Aktivitäten Du vor Ort nachgehst, beeinflusst das natürlich auch Deine Reisepackliste. Ich versuche aber auf möglichst viele Fälle einzugehen und plane in der Reisepackliste ausgehend von einer Grundausstattung optionale Ausrüstung für Dich ein.

Während der Reisevorbereitungen tauchen in der Regel viele Fragen auf: Welchen Rucksack soll ich nehmen? Wie viele Klamotten brauche ich eigentlich? Muss ich überhaupt einen Schlafsack einpacken? Die Antworten darauf findest Du hier in meiner bewährt klassischen Reisepackliste!

 

Rucksack

Der treueste Begleiter schlechthin ist natürlich mein Rucksack, der auf all meinen Reisen dabei ist. Da man als Backpacker zuweilen mehrere Wochen und Monate am Stück in verschiedenen fremden Ländern unterwegs ist, kann oftmals nicht nur mit Handgepäck gereist werden, und das gute Stück fällt etwas größer aus. Seit 2012 nutze ich regelmäßig meinen Aircontact 55+10 von Deuter, in den mein gesamtes Gepäck reinpasst, das ich unterwegs benötige. Für Tagestouren nutze ich den ACT Trail 24 ebenfalls von Deuter. In diesem Tagesrucksack lassen sich die wichtigsten Dinge während eines Fluges als Handgepäck verstauen. So sind alle wichtigen Geräte meines „Mobile Office“ stets in greifbarer Nähe und können unterwegs nicht so leicht verloren gehen. Durch das vielseitig einstellbare Tragesystem lassen sie sich ideal auf die jeweiligen Körpermaße anpassen und sitzen wie angegossen, ohne dabei mehr als nötig am Körper anzuliegen.

Als Mann komme ich mit beiden Rucksäcken zu den für sie bestimmten Zwecken wunderbar aus. Für die etwas zierlicher gebauten Frauen unter euch kann ich jeweils die entsprechend kleinere Ausgabe weiterempfehlen, die von meinen Reisebegleitungen auch intensiv getestet und für gut befunden wurden. Dabei handelt es sich um die beiden Modelle Aircontact 50+10 SLReisepackliste und ACT Trail 22 SL, die speziell für Frauen ausgelegt sind.

Wer beim Hauptrucksack mit weniger auskommt kann sich entsprechend das um 10 Liter kleinere Modell aussuchen. Von einer größeren Variante kann ich nur abraten, da man sonst in Versuchung kommt mehr einzupacken als man wirklich benötigt, sich unnötig belastet und in seiner Reisefreiheit einschränkt. Ich denke, Dir ist Folgendes klar: Je mehr Platz Du zur Verfügung hast, desto mehr unnütze Dinge schleppst Du mit Dir herum. Beschränkst Du Dich dagegen auf einen kleineren Rucksack, bist Du auch gezwungen auf das eine oder andere Utensil zu verzichten, das Du wahrscheinlich ohnehin gar nicht oder wenn nur einmal in drei Wochen gebraucht hättest.

Bei allen oben genannten Modellen ist ein Regenschutz bereits in die Unterseite des Rucksacks eingearbeitet, der bei aufkommendem Regen gut erreichbar und schnell überzuziehen ist. Ist beim Rucksack Deiner Wahl keine RegenhülleReisepackliste eingearbeitet, solltest Du Dir auf jeden Fall eine zulegen, Da diese nicht nur vor Regen schützt, sondern einen zusätzlichen Schutz vor Langfingern bieten kann.

Weitere empfehlenswerte Trekkingrucksäcke für Backpacker sind:

Für Mädels
  • Deuter: Futura Vario 45 + 10
  • Tatonka: Isis 50
  • Jack Wolfskin: Highland Trail XT 45
  • Lowe Alpine: Zephyr ND55:65Reisepackliste
Für Jungs
  • Deuter: Futura Vario 50+10
  • Tatonka: Yukon 60
  • Jack Wolfskin: Highland Trail XT 60
  • Lowe Alpine: Zephyr 55:65Reisepackliste

Klamotten

Zunächst kommt es darauf an, wohin Dich Deine Reise bringt, zu welcher Jahreszeit du herumreist und wie lange Du unterwegs bist. Bist Du vorwiegend in einem warmen Gebiet unterwegs, brauchst Du im Verhältnis mehr von weniger warmen Sachen, als wenn Du in einem klimatisch verhältnismäßig kühlen Gebiet unterwegs bist. Bist Du andererseits über mehrere Monate unterwegs, reist durch ein großes Land oder sogar durch mehrere Länder, lässt es sich unter Umständen kaum vermeiden, dass Du Dich für unterschiedliche Temperaturen einrichten musst.

Je nach dem wie aktiv Du bist, kann es Dir sogar in einem relativ warmen Land passieren, dass du wärmere Klamotten brauchst, wenn Du beispielsweise einen Berg besteigst oder Dich auf einen Vulkan begibst. Die Temperaturen können auf solchen Höhen schon ganz schön abfallen und starker Wind macht diese Gefilde nicht unbedingt angenehmer. Also mach Dir vorher Gedanken, mit welchen Temperaturen und Klimazonen Du zu rechnen hast, damit Du weder unnötiges Gepäck herumschleppst, noch in die Situation kommst, Dir die Zehen abzufrieren…

Für überwiegend warme Regionen

In sehr vielen typischen Backpacker-Ländern ist es vor allem heiß und feucht. Mehr als T-Shirts, Shorts und Flip-Flops wirst Du dort vermutlich kaum tragen. Badehose bzw. Bikini, ein Sarong sowie Sonnenbrille und Kopfbedeckung vervollständigen das benötigte Sortiment. Der Sarong dient in vielen südostasiatischen Ländern als eine Art Wickelrock. Genauso gut ist er aber auch als Handtuch, Kopftuch, Badetuch oder Beutel verwendbar und kann als Allzwecktuch zweckentfremdet werden. Wie viele T-Shirts Du tatsächlich benötigst, ist ein wenig Geschmacksache. Die einen brauchen 10 und mehr Teile, die anderen kommen mit weit weniger aus. Weniger Teile bedeutet im Prinzip öfter waschen zu müssen, mehr Teile bedeutet dagegen mehr Gewicht durch die Gegend zu tragen.

Für überwiegend kühle Regionen, aber auch die warmen…

Wie bereits weiter oben erwähnt, solltest Du Dich über das Klima des jeweiligen Reiselandes gut informieren. Auch innerhalb eines Landes kann es erhebliche Temperaturunterschiede geben. Und selbst in einem Land, in dem tagsüber Temperaturen von gut 30-35 °C herrschen, sinken die Temperaturen des Nachts bisweilen auf 20-25 °C und es kommt einem vergleichsweise kühl vor.

Wenn es abkühlt, gilt bei Backpackern das Zwiebelprinzip anzuwenden. Viele dünne Schichten sind effizienter als wenige dicke Schichten, da man sich so leichter an entsprechende Temperaturveränderungen anpassen kann und unnötiges Gepäck durch voluminöse Klamotten vermeidet. Lass also Deine gut gepolsterte Jacke zu Hause im Kleiderschrank und pack Dich lieber in ein oder zwei Sweatshirts mehr ein. Eine Fleece-Jacke in Kombination mit einer windfesten Regenjacke erfüllen dann vollkommen ihren Zweck! Fleece-Jacken sind leicht und trocknen schnell und können recht einfach auch zum Kopfkissen umfunktioniert werden. Lange Trekkinghosen mit abnehmbaren Hosenbeinen bilden die ideale Ergänzung zu den Shorts. Solltest Du wirklich in sehr kalte Regionen kommen, packe sicherheitshalber eine lange Unterhose ein, die Du unter die Trekkinghose drunter ziehen kannst.

Wenn es regnet

Egal ob warm oder kalt. Rechne immer mit Regen. Daher solltest Du in jedem Fall eine wind- und wasserfeste Regenjacke im Gepäck haben. Eine mögliche Alternative bietet der Regenponcho. Ich muss aber gestehen, dass ich meinen bisher erst ein einziges Mal wirklich im Einsatz hatte und zumeist doch mit der Regenjacke ausgekommen bin. Überlege Dir also gut, ob Du deinen Poncho wirklich benötigst oder ihn nicht auch lieber zu Hause lässt.

Mit Hosen verhält es sich da schon etwas schwieriger. Mein Tipp: verwende Hosen, die wenig Wasser aufnehmen und schnell trocknen. Lass die Jeans lieber zu Hause, denn es kann ziemlich unangenehm sein, längere Zeit in nassen Hosen zu stecken.

Schuhwerk

Das richtige Schuhwerk sind auf Reisen das A und O, wobei es wieder stark vom Reiseziel und deinen Aktivitäten abhängt, welche Schuhe Du einpacken solltest. Ich persönlich empfehle für warme Gegenden zwei Paar Schuhe mitzunehmen. Das eine Paar sind Flip-Flops, das andere feste Trekkingschuhe, die sich auch für längere Wanderungen und kühleres Wetter eignen. Manch einer bevorzugt Sandalen. Flip-Flops und Sandalen einzustecken ist aber nicht empfehlenswert. Du solltest Dich für eins von beidem entscheiden. Auch die Trekkingschuhe lassen sich beispielsweise durch Sneaker ersetzen. Entscheide Dich aber nur dann für die Sneaker, wenn Du nicht vorhast länger in unwegsamem Gelände unterwegs zu sein.

Richtige Wanderschuhe solltest Du nur einpacken, wenn du exzessiv wandern gehen willst und besonders darauf Bedacht bist, Deine Knöchel zu schonen und zu schützen.

Zu guter Letzt

In vielen (nicht nur, aber vor allem muslimisch geprägten) Ländern gilt die religiösen Gepflogenheiten zu beachten. Frauen sollten darauf achten, Kopf, Schultern und Beine zu bedecken, wenn es geboten ist. Aber auch in anderen Kulturen muss das eine oder andere berücksichtigt werden. Informiere Dich vorher, was zu beachten ist.

Auch als Backpacker kommt man nicht um besondere Anlässe herum. Wer dafür gerüstet sein möchte, packt sich als Frau ein Kleid und als Mann zumindest ein passendes Hemd ein. Vielleicht findet sich im Reisegepäck auch eine Hose, die dafür tauglich ist…

Für Mädels
  • 1 x wetterfeste Jacke
  • alternativ: Regenponcho
  • 1 x Fleecejacke
  • 6-10 x T-Shirts bzw. Tank Tops
  • 1-2 x Sweatshirts oder langärmlige Hemden
  • 1 x Hemd oder Bluse für besondere Anlässe
  • 1 x Kapuzenpulli
  • 2-3 x Trekkinghosen mit abnehmbaren Beinen bzw. lange Stoffhose
  • 2-3 x Shorts
  • 7 x Unterhosen
  • 2-3 x Socken
  • 1 x feste, aber bequeme Schuhe
  • 1 x Flip Flops bzw. Sandalen
  • 1 x Kompressionstüte
  • 1 x Unterwäschebeutel
  • 1 x Kopftuch bzw. Bandana
  • 2 x Bikinis
  • 1 x BH
  • 1 x Sonnenbrille
  • 1 x Sarong-Tuch
  • 1 x Halstuch bzw. Schal
Für Jungs
  • 1 x wetterfeste Jacke
  • alternativ: Regenponcho
  • 1 x Fleecejacke
  • 6-10 x T-Shirts
  • 1-2 x Sweatshirts oder langärmlige Hemden
  • 1 x Hemd für besondere oder förmliche Anlässe
  • 1 x Kapuzenpulli
  • 2-3 x Trekkinghosen mit abnehmbaren Beinen
  • 2-3 x Shorts
  • 7 x Unterhosen
  • 2-3 x Socken
  • 1 x feste, aber bequeme Schuhe
  • 1 x Flip Flops bzw. Sandalen
  • 1 x Kompressionstüte
  • 1 x Unterwäschebeutel
  • 1 x Kopfbedeckung gegen die Sonne
  • 1 x Badehose
  • 1 x Sonnenbrille
  • 1 x nicht unbedingt nur für Frauen: Sarong-Tuch

Hygiene & Gesundheit

Hier erfährst Du, worauf Du zum Thema Hygiene und Gesundheit als Backpacker achten sollte, und was auf Deiner Reisepackliste nicht fehlen darf.

Reisehandtücher

Baumwoll-Handtücher sind zwar toll und… ‚It’s so FLUFFY!!!‘ Aber verglichen mit Reisehandtüchern sind sie schwer, nehmen viel Platz weg und werden vor allem in Ländern mit hoher Luftfeuchtigkeit oder in klimatisierten Räumen nicht richtig trocken! Richtige Reisehandtücher aus Mikrofaser sind dagegen extrem dünn, superleicht und trocknen in Windeseile – also ideal für Dich als Backpacker.

Kulturbeutel

Dein KulturbeutelReisepackliste sollte idealerweise aus flexiblem, aber wasserabweisendem Material bestehen. So lässt sich die Tasche gut in Deinem Rucksack verstauen und schützt sowohl nach innen als auch außen. Am besten sollte er sich zusätzlich auch aufhängen lassen, da es vielerorts keinen Platz zum Abstellen des Kulturbeutels gibt. Besonders praktisch sind aufklappbare Hängebeutel.

Bei Rasierseife, Shampoo und Duschgel achte am besten darauf, Produkte zu verwenden, die sparsam anwendbar und biologisch abbaubar sind, da das Klärsystem nicht in jedem Land so gut funktioniert wie bei uns. Oftmals fließt das Abwasser ungefiltert in Boden, Fluss oder Meer. Ich habe gute Erfahrungen mit den Produkten von Sea to Summit gesammelt. Diese besitzen zudem ein angenehm dezentes Tee-Aroma.

Handwaschmittel

Auch beim praktischen Handwaschmittel verwende ich das Produkt von Sea to Summit, da es sparsam anwendbar, biologisch abbaubar und angenehm im Duft ist. Ich wasche unterwegs jedoch nur selten mit der Hand, denn in den meisten Backpacker-Ländern gibt es günstige Laundry-Services an jeder Straßenecke. Da gebe ich alle paar Tage eine Tüte Wäsche ab und erhalte sie am folgenden Tag sauber und gefaltet zurück. Abgerechnet wird meist nach Gewicht.

Reiseapotheke

Als Fachmann für Arzneimittel (ich kam in den Genuss einer pharmazeutischen Ausbildung) bin ich natürlich über Medikamente bestens informiert. Dennoch bleibt meine Reiseapotheke in der Regel überschaubar. Und selbst von den weiter unten aufgeführten Arzneien habe ich nicht immer alles dabei. Benötige ich dann doch mehr als ich tatsächlich vorrätig habe, suche ich eine Apotheke vor Ort auf. Dennoch solltest Du nicht vollständig auf eine Reiseapotheke verzichten, da nicht in jeder Gegend eine Apotheke gleich um die Ecke liegt.

Die Liste soll vor allem Dir einen Überblick geben, auf welche Dinge man sich einstellen soll oder kann. Bist Du anfällig für Erkältungen wären natürlich Dinge wie Schleimlöser bei produktivem Husten, Hustenstiller bei starkem, aber trockenen Husten und möglicherweise ein Nasenspray in die Planungen einzubeziehen. Diese Dinge bekommt man aber in der Regel auch vor Ort.

Falls Du in ein Gebiet mit hoher Malariaverbreitung fährst, solltest Du Dich von einem Tropenmediziner beraten lassen.

Taschentücher

Taschentücher können in manchen Ländern ziemlich teuer sein. Zudem ist es hilfreich ein Toilettenpapier-Ersatz zur Hand zu haben, falls einmal nichts anderes zur Verfügung steht.

Verhütungsmittel

Ich denke, dazu brauche ich nichts weiter zu sagen. Die Sache mit den Blümchen und den Bienchen und wie man sich verantwortungsvoll selbst schützt, kannst Du an anderer Stelle nachlesen…

Optionales für Mädels

In manchen Ländern sind auch Tampons verhältnismäßig teuer, da deren Gebrauch unter der dortigen Bevölkerung oftmals nicht als gängiges Mittel der Wahl zum Alltag dazugehört. Das liegt in der Regel an kulturellen Aspekten, zum großen Teil aber sicher auch einfach an den sozialen Verhältnissen. Es kann sich nicht jeder einen derartigen „Luxusartikel“ leisten und wirkt sich noch zusätzlich auf die Preisbildung aus. Also packe eine ausreichende Menge an Tampons ein.

Eine mögliche Alternative bietet die sog. MenstruationstasseReisepackliste, welche es auch in verschiedenen Größen gibt. Wer die Art der Handhabung nicht abstoßend findet, ist damit sicherlich gut beraten, da die Anschaffung letzten Endes einmalig ist, dadurch Kosten spart, die Umwelt schont und wenig Platz in Anspruch nimmt. Es muss ja nicht unbedingt die Version mit eingebauten Messinstrumenten sein, die ihre Messwerte direkt an eine Smartphone-App übermitteln… Hier geht’s zum Wikipedia-Artikel, wer sich ein wenig genauer darüber informieren möchte.

Zum Thema Beauty-Set kann ich als Mann nur sagen: manchmal ist weniger mehr! Im Urlaub solltest Du bedenken, dass Du jede Minute, die Du vor dem Spiegel verbringst, nicht damit verbringst Dein Leben zu genießen… Also überlege Dir gut, wie viel Du einpackst und was Du unterwegs wirklich benötigst. Gegen ein gepflegtes Äußeres ist natürlich nichts einzuwenden, aber das kann man auch mit wenig Aufwand erreichen.

Optionales für Leute mit Sehhilfe

Als ehemals abhängiger Brillenträger kann ich mit jedem, der auf eine Sehhilfe angewiesen ist, mitfühlen. Denke daran, Deine (Sonnen-)Brille samt Etui einzupacken oder Dir die nötigen Vorräte an Kontaktlinsen und entsprechendes Zusatzmaterial zu organisieren.

Um mich weder mit eventuell kaputt gegangenen Brillen, deren nerviger Eigenschaft in den unpassendsten Momenten zu beschlagen, noch mit einem Jahresvorrat Kontaktlinsen herumärgern zu müssen, habe ich mich Anfang 2014 dazu entschieden meine Augen lasern zu lassen. Die beste Entscheidung ever!

 

Allgemeine Reisepackliste

  • 2 Reisehandtücher
  • KulturbeutelReisepackliste
  • Handwaschmittel
  • Reiseapotheke
  • Taschentücher
  • Verhütungsmittel

Inhalt des Kulturbeutels

  • Zahnbürste & Zahnpasta
  • Haarbürste bzw. Kamm
  • Rasierer & Extra-Klingen
  • Reiserasierseife
  • Reiseshampoo & -duschgel
  • Deo
  • Lippenpflege
  • NagelschereReisepackliste bzw. -knipserReisepackliste
  • Wattestäbchen
  • evtl. Haarstyling-Produkt

Reiseapotheke

  • Pflaster
  • Blasenpflaster
  • PinzetteReisepackliste
  • FieberthermometerReisepackliste
  • Sonnencreme
  • Medikamente (bei Schmerzen, Übelkeit, Durchfall, Fieber, Erkältung, allergische Reaktionen, Wunden)
  • Anti-Moskitospray
  • evtl. Malaria-Prophylaxe (Standby Malarone Tabletten)

Medikamente im Detail

Wer an irgendwelchen chronischen Erkrankungen oder Allergien leidet oder von Haus aus spezielle Medikamente benötigt, sollte sich auch damit im Vorfeld ausreichend eindecken! Alle Arzneimittel am besten in einem Ziplock-Bag geeigneter Größe verwahren, um die Medikamente vor Feuchtigkeit zu schützen!

  • Schmerzen und Fieber: Ibuprofen, Paracetamol
  • Übelkeit, Reisekrankheit: Reisetabletten, Reisekaugummi
  • Durchfall: Elektrolyte, Imodium
  • Erkältung: Vitamine; bitte nur in schweren Fällen einsetzen: Breitband-Antibiotikum
  • allergische Reaktionen: Fenistil-Tropfen
  • Verletzungen: Octenisept-Desinfektionsspray, Bepanthen-Salbe

 

Optional für Mädels

  • Tampons
  • alternativ: MenstruationstasseReisepackliste
  • optionales Beauty-Set: Mascara, Abdeckstift, Eyeliner, Abschminktücher, kleiner Handspiegel

Optional für Leute mit Sehhilfe

  • Vorrat an weichen Monatskontaktlinsen
  • Kontaktlinsenbehälter
  • KontaktlinsenlösungReisepackliste
  • Augentropfen
  • Brille und Etui

Optional für Leute mit Problemen in klimatisierten Räumen

  • Augentropfen zur Befeuchtung
  • Nasenspray zur Befeuchtung der Schleimhäute

Finanzielles

Ohne Moos nix los! Auch die Reisepackliste kommt nicht ohne die finanziellen Aspekte des Lebens aus. Selbst low budget kostet immer noch Geld.

Kreditkarte

Die beste Kreditkarte für unterwegs ist zweifelsohne die kostenlose DKB-Kreditkarte. Mit ihr kannst Du an jedem ATM überall auf der Welt kostenfrei Bargeld abheben. Ich nutze die Karte bereits seit mehreren Jahren (erstmalig: 2010) und bin rund um sehr zufrieden damit. Sowohl Karte, Konto als auch der angebotene Service überzeugen. Unter Backpackern, Globetrottern und langzeitreisenden Polyglotten ist diese Kreditkarte der Favorit auf dem 1. Platz und damit genau richtig für Dich als Polyglot Traveller.

Backupkarte

Als Zweitkarte, falls einmal aus unerfindlichen Gründen die andere Karte streikt, empfehle ich die Kreditkarte von comdirect. Diese Kreditkarte ist ebenso kostenlos.

Notfall-Rufnummern

Für alle Fälle ist es hilfreich, die Notfall-Rufnummern Deiner Banken zur Hand zu haben, wenn doch einmal die Kreditkarte abhanden gekommen sein sollte. So lassen sich Deine Kreditkarten bei Verlust sperren. Was aber weitaus wichtiger ist, dass Du damit Deine Karten auch entsperren kannst, wenn die Banken vorsorglich Kreditkarten gesperrt haben, weil damit in verdächtigen Ländern Geld abgehoben wurde. Cave: Manche Banken nutzen separate Nummern für Auslandsanrufe.

Bargeld

Bargeld habe ich in der Regel vor Abflug nur in Euro dabei. Einzige wirkliche Ausnahme sind US-Dollar, die man in manchen Ländern für ein Visum „on arrival“ benötigt. Da braucht man aber normalerweise nicht mehr als 50 $. In Euro nehme ich meist einen Betrag von 100-150 € in Bar mit, die mir nötigenfalls nach der Landung den Weg in die nächste Innenstadt sichern, indem ich am Flughafen mein Geld in Fremdwährung tausche. Darüberhinaus dient der Rest als stille Reserve, wenn einmal alle Kreditkarten streiken sollten, gerade gesperrt sind oder anderweitige Probleme auftreten. Eine gewisse Sicherheit in Form von barer Münze schadet nie.

Da aber an fast jedem internationalen Flughafen Geldautomaten stehen, ist es eigentlich nicht nötig, sich vorher mit Fremdwährung einzudecken. Du holst Dir deine erste Fremdwährung direkt nach der Landung einfach an den ATM’s. Die Wechselkurse sind in Deutschland zudem meist viel zu teuer!

Geld sicher verwahren

Bargeld, Deine Kreditkarten und Dein Reisepass wollen sicher verwahrt werden. Dazu kannst Du entweder einen Geldbeutel verwenden oder Du greifst auf Hilfsmittel wie Gürteltasche oder Brustbeutel zurück. Von einer Bauchtasche oder einem Geldgürtel würde ich eher abraten, da diese nach „Touri“ schreien und leichter zwielichtige Gestalten auf Dich aufmerksam machen könnten.

Online-Banking

Online-Banking gehört wohl eher zu den Ausnahmefällen, aber auch Langzeitreisende müssen hin und wieder Geld von unterwegs aus überweisen. Stehen Dir TAN-Listen zur Verfügung, solltest Du Dir diese vor dem Urlaub eingescannt haben, so dass Du unterwegs per Smartphone oder Computer darauf zurückgreifen kannst. Beachte, dass Du für den Gebrauch von mobile TANs im Ausland auch Empfang über ein Partnernetz Deines Mobilfunkanbieters verfügbar hast. Sonst hilft Dir die mobile TAN nicht weiter.

Schließlich gibt es als Alternative noch sog. TAN-Generatoren. Am besten lässt Du Dich vorab von Deiner Bank beraten.

 

Grundausstattung:

  • 2 Kreditkarten + ggf. zusätzliche EC-Karten
  • Notfall-Rufnummern Deiner Banken
  • Bargeld (100-150 Euro), falls am Flughafen kein Geldautomat steht
  • Kleiner Geldbeutel

Optionale Finanzmittel für Deine Reisepackliste:

  • TAN-Listen oder TAN-Generator für Online-Banking
  • ggf. 50 US-Dollar für „Visa on Arrival“

Dokumente

Zwar werden für Auslandsreisen als Backpacker in der Regel nicht sonderlich viele Dokumente benötigt, aber auf die wenigen, die man braucht, kommt es an! Und die dürfen auf Deiner Reisepackliste natürlich nicht fehlen! Manche Dokumente musst Du teilweise bereits einige Wochen vor Deiner Abreise beantragt haben (Reisepass, spezielle Visa).

Reisepass und Personalausweis

Außerhalb der EU ist der Reisepass absolute Pflicht! Ohne diesen kannst Du in kein Land einreisen. Dein Reisepass muss in den meisten Ländern noch mindestens sechs Monate gültig sein. Zudem ist darauf zu achten, dass der Reisepass über das geplante Ausreisedatum hinaus gültig ist!

Sofern Du noch nie im Besitz eines Reisepasses warst, kannst Du unter Vorlage Deines Personalausweises und eines biometrischen Lichtbildes beim Bürgeramt Deines Wohnortes einen neuen Reisepass beantragen. Anderenfalls bringst Du neben dem Lichtbild Deinen alten Reisepass mit. Die Fertigstellung dauert in der Regel 3-4 Wochen und kostet für Erwachsene über 24 Jahren 59,- Euro. Hast Du eine frühzeitige Beantragung versäumt, kannst Du für 91,- Euro per Expressausstellung den Reisepass auch innerhalb von 3 Tagen fertigstellen lassen.

Flug-, Hotel-, Mietwageninformationen

Ehe ich auf eine Reise aufbreche, drucke ich mir alle Nachweise über meine Buchungen zu Flügen, Unterkünften und etwaigen Mietwagen aus. Dies dient aber meist vor allem für mich zur Eigenkontrolle, ob ich nichts vergessen habe. Nur in Ausnahmefällen kommt es vor, dass ursprünglich vereinbarte Preise abweichen und man die Nachweise tatsächlich vorlegen muss.

Nachweis der Auslandskrankenversicherung

Da die meisten deutschen Versicherungen im Ausland nicht gelten, musst Du Dich vor Antritt der Reise um eine Auslandskrankenversicherung kümmern. Oftmals kann Dir Deine gesetzliche Krankenkasse in Kooperation mit privaten Krankenkassen ein Angebot vorlegen. So eine Versicherung kostet für gewöhnlich rund 8-10 Euro im Jahr und sichert Dich für bis zu sechs Wochen Reisedauer ab. Hast Du vor länger zu verreisen, benötigst Du eine Langzeit-Reisekrankenversicherung, die bereits ab etwa 35,- Euro im Monat erhältlich ist. Ich persönlich habe glücklicherweise noch keine Leistungen einer Auslandskrankenversicherung in Anspruch nehmen müssen, kann aber trotzdem vor allem für langzeitreisende Backpacker die Angebote der HanseMerkur sehr empfehlen, da diese Versicherung meines Wissens nach die einzige ist, die auch maximale Vertragslaufzeiten von bis zu 5 Jahren anbietet. Alle anderen laufen maximal 1 Jahr lang. Anderenfalls benötigst Du eine internationale Krankenversicherung.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Du doch Leistungen der Krankenversicherung in Anspruch nehmen musst, reicht es aber nicht nur eine Versicherung abzuschließen. Du muss auch während der Reise Deinen Nachweis darüber mit Dir führen oder zumindest die Kontaktdaten parat haben und umgehend Deine Versicherung über den Vorfall unterrichten, um einen Leistungsanspruch zu haben.

Impfausweis

Zwar gibt es nur in ausgewählten Ländern Pflichtimpfungen, ohne deren Nachweis Du gar nicht erst einreisen darfst, aber im Krankheitsfall kann der Ausweis unabhängig vom Reiseland durchaus hilfreich sein, damit der behandelnde Arzt sich schnell einen Überblick über Deine bereits erhaltenen Impfungen machen kann. Ein Überblick über die empfohlenen und verpflichtenden Impfungen für jedes Land erhältst Du über die Webseiten des Auswärtigen Amtes. Da der Impfausweis lediglich aus Papier besteht, empfehle ich Dir dafür eine Schutzhülle zuzulegen.

Notfallnummern

Notfallnummern brauchst Du wirklich nur im Notfall. Darunter fallen z. B. die Kontaktdaten Deiner Banken, um Kreditkarten zu (ent-)sperren, die Nummer Deiner Auslandsversicherung oder im schlimmsten Fall die Kontaktdaten eines Vertrauten, wenn Dir etwas passiert sein sollte und entweder Du oder jemand anders Kontakt zu Dir nach Hause aufnehmen muss.

Kopien der wichtigen Unterlagen

Für alle Fälle mache ich mir von den wichtigsten Unterlagen wie meinem Reisepass und z. B. eventuell unterwegs benötigten TAN-Listen etc. eine Kopie oder speichere mir auf einem USB-Stick entsprechende Scans als PDF-File ab. Zusätzlich habe ich im aller äußersten Notfall über meinen privaten Netzwerkspeicher per Internet Zugriff auf die wichtigsten persönlichen Daten und Unterlagen. Mir ist zwar bewusst, dass nicht jeder im Besitz seines eigenen privaten Servers ist, doch lassen sich über kostenfreie Cloud-Anbieter auch anderweitig Daten speichern. Dabei ist aber zu beachten, dass nicht jeder Anbieter uneingeschränkt seriös und sicher mit Deinen persönlichen Daten umgeht.

Zusätzliche Passbilder – falls Du unterwegs ein Visum beantragen musst

Wenn Du auf Deiner Reise in mehrere Länder einreisen möchtest, kann es hilfreich sein ein paar zusätzliche Passbilder dabei zu haben. In manchen Ländern muss man 1-2 Passfotos bei der Einreise bzw. bei der Beantragung von Visa an die entsprechende Behörde abtreten. Zwar besteht vielerorts die Möglichkeit, Fotos auch direkt vor Ort machen zu lassen, allerdings musst Du Dich dann darauf einstellen, dass die Preise dafür unverschämt hoch sein können.

Führerschein und Internationaler Führerschein – falls Du Auto fahren möchtest

Der Internationale Führerschein ist ein Zusatzdokument, das im Ausland ergänzend zu unserem EU-Führerschein mitgeführt werden kann, um seine Gültigkeit zu bestätigen. Die Inhalte sind dazu in mehreren Sprachen übersetzt. Unabhängig davon, ob du vorhast im Ausland ein Fahrzeug zu fahren oder nicht, ist es sicher nicht verkehrt, wenn Du ihn im Gepäck dabei hast. Man weiß nie, was sich unterwegs ergibt und welche Möglichkeiten sich Dir eröffnen.

Den Internationalen Führerschein kannst Du beim Straßenverkehrsamt mit einem Passbild beantragen. Er wird sofort ausgestellt und kostet etwa 15 Euro.

Tauchnachweis – falls Du tauchen gehen möchtest

Möchtest Du unterwegs tauchen gehen und wurdest bereits von einer Tauschschule zertifiziert, solltest Du auf keinen Fall vergessen, Dein PADI- oder SSI-Zertifikat sowie Dein persönliches Logbuch und eventuell vorhandene Zusatz-Zertifizierungen einzupacken.

Studentenausweis – falls Du noch Student bist

Der Studentenausweis, vor allem zusammen mit dem internationalen Studentenausweis, öffnet so manche Tür zu einem günstigeren Preis oder offenbart das eine oder andere Sonderangebot für Studenten. Wer also noch studiert, sollte sich auf jeden Fall den internationalen Studentenausweis ausstellen lassen. Es lohnt sich auf alle Fälle.

 

Grundausstattung:

  • Reisepass und Personalausweis – mindestens noch 6 Monate gültig
  • Flug-, Hotel-, Mietwageninformationen
  • Nachweis der Auslandskrankenversicherung
  • Impfausweis
  • Notfallnummern (z.B. von der Bank)
  • Kopien der wichtigen Unterlagen (Reisepass, TAN für Überweisungen etc.)

Optionale Dokumente für Deine Reisepackliste:

  • Zusätzliche Passbilder – falls Du unterwegs ein Visum beantragen musst
  • Führerschein und Internationaler Führerschein – falls Du Auto fahren möchtest
  • Tauchnachweis – falls Du tauchen gehen möchtest
  • Studentenausweis – falls Du noch Student bist

Technik

Ganz ohne technischen Schnickschnack kommst Du heute kaum noch aus, die allermeisten wollen das in der Regel auch gar nicht. Angefangen beim Smartphone, über die Kompaktkamera bis hin zum Laptop sind alles nützliche Dinge, auf die man ungern verzichtet und die in mancherlei Situation eine enorme Hilfe sind. Dabei denke ich an Dinge wie: immer eine passende Wegbeschreibung parat zu haben, unvergessliche Momente auch auf Bildern festzuhalten, mit anderen Leuten (vor allem bei Langzeitreisen) in Kontakt zu bleiben, Hilfsmittel für das Lernen von Sprachen zur Hand zu haben, arbeiten oder ein Buch lesen zu können. Als Blogger bin ich ohnehin viel auf technischen Kram angewiesen. Daher ist die Technik ein wichtiger Bestandteil Deiner Reisepackliste.

Auch wenn ich prinzipiell gerne low budget reise, lege ich als Technik-Geek bei meiner Ausrüstung wert auf Qualität und gute Verarbeitung. Natürlich erfüllen andere Geräte genauso ihren Zweck.

Mein transportabler Arbeitsplatz für ideale Lernbedingungen
  • Ein Notebook wie z. B. das MacBook Pro 13“ RetinaReisepackliste bietet viele Möglichkeiten, Deine sprachlichen Fertigkeiten weiter auszubauen, unabhängig davon ob Du gerade on oder off bist. – Ich bin 2015 von Air auf Pro umgestiegen, da sich die beiden Modelle in Gewicht und Ausmaßen kaum noch unterscheiden, das Pro aber ein erhebliches Maß an mehr Leistung bietet. Wer andere Geräte nutzt, viele Fotos schießt und keinen integrierten SD-KartenleserReisepackliste hat, sollte sich über eine gesonderte Anschaffung Gedanken machen.
  • Damit Dein Notebook unterwegs auch vor Stößen und Feuchtigkeit geschützt ist, empfehle ich Dir auf jeden Fall eine Schutzhülle mitzunehmen. Am besten eignen sich dafür NeoprenhüllenReisepackiste, die nicht nur äußere Krafteinwirkungen abmildern, sondern zusätzlich vor Nässe schützen.
  • In der heutigen Zeit ist ein Smartphone wie das iPhone 6 mit 128 GBReisepackliste kaum noch wegzudenken, wenn es um das Thema Produktivität geht. Viele hilfreiche und interessante Apps erleichtern einem als Reisenden sowie als Sprachlernenden den Alltag. Mir ist durchaus bewusst, dass es auch ohne geht, aber das ist natürlich eine Sache der Einstellung.
  • Zusätzlich ein Tablet wie das iPad Air 2 mit 64 GBReisepackliste. Muss das sein, fragst Du Dich? Muss nicht, aber die Vorteile liegen auf der Hand. – Die handliche mobile Bibliothek für alle Leseratten und vielseitiger Reise- bzw. Sprachführer (vollgepackt mit den entsprechenden eBooks der LonelyPlanet-Ausgaben und offline verfügbaren Wörterbüchern etc.) ohne dabei das Gewicht der entsprechenden Buchsammlung mitschleppen zu müssen.
  • Ein externer Akku für iPhone, iPad und Kompaktkamera (z. B. Anker PowerCore 10400Reisepackliste) helfen in manchen Situationen über Durststrecken hinweg, wenn einem mal wieder der Saft ausgegangen ist.
  • ReiseadapterReisepackliste der Schweizer Firma Skross mit integriertem dualen USB-Port zum gleichzeitigen Laden von Kleingeräten wie Smartphone, Tablet oder Kamera, während der Laptop dranhängt – super Sache!
  • Kopfhörer für Podcasts und die musikalische Beschallung zwischendurch.
  • USB-StickReisepackliste oder externe FestplatteReisepackliste, damit Du Deine Fotos auch alle unterbringst oder nötigenfalls den Datenaustausch erleichtern kannst.
  • GoPro Hero 4, SilverReisepackliste mit Touch-Display für Aktivitäten wie Surfen, Tauchen oder andere bewegungsintensive Unternehmungen. Diese Actioncam erweitert das Arsenal gleichzeitig um eine Unterwasserkamera.
  • Sony RX100 III + Original GorillapodReisepackliste von Joby – Die beste Kompaktkamera für Reisende ever und inzwischen gibt es auch schon das Nachfolgermodell Sony RX100 IVReisepackliste! (Für größere Kameras eignet sich der Hybrid GorillapodReisepackliste von Joby besser als Tripod).
  • SD-KartenReisepackliste mit entsprechender Speicherkarten-BoxReisepackliste.
  • Eine Stirn- oder Taschenlampe, wobei ich prinzipiell Stirnlampen praktischer finde. Tolle Modelle für Aktivreisende sind die Tikka+ oder die etwas teurere Tikka XP von Petzl, da beide über unterschiedliche Leuchtmodi verfügen.

Denk dran, dass Du die entsprechenden Ladekabel einpackst!!!

 

Grundausstattung:

  • Smartphone
  • Reiseadapter (sofern überhaupt erforderlich)
  • USB-Stick oder externe Festplatte
  • Kompaktkamera
  • SD-Karten
  • Stirnlampe
  • Ladekabel

Optionale Ausrüstung für Deine Reisepackliste:

  • Notebook mit Schutzhülle
  • Tablet
  • externer Akku
  • Kopfhörer
  • Actioncam
  • Tripod
  • SD-Kartenleser
  • Speicherkarten-Box

Was sonst noch auf Deine Reisepackliste gehört

Grundausstattung

  • Hüttenschlafsack bzw. Schlafsack-Einlage – für unhygienische Betten
  • Nackenkissen
  • Schlafmaske
  • Ohrenstöpsel
  • Moskitonetz
  • TaschenmesserReisepackliste
  • Zahlenschloss
  • Reiseführer
  • Wörterbuch
  • Notizblock & Stift
  • Nähzeug
  • 1/2 Rolle Toilettenpapier
  • Klebeband, z. B. Hansaplast oder Duct-Tape
  • Drybags als Schutz vor Feuchtigkeit und zum platzsparenden Verstauen Deiner Klamotten
  • Ziplok-Bags zum Schutz von kleinen Dingen vor Feuchtigkeit
  • Plastiktüte für Schmutzwäsche
  • 1-2 Baumwolltaschen

Optionale Ausrüstung für Deine Reisepackliste

  • Fotos von den Liebsten
  • leichte Decke für klimatisierte Räume unterwegs
  • Für Sprachbegeisterte: Sprachführer
  • Für Leseratten: ein Buch
  • Für Kletterbegeisterte wie mich: Kletterschuhe
  • Für Taucher und Schnorchler: Taucherbrille & Schnorchel
  • Für Yogis: Faltbare Yogamatte.
  • Für Musikalische: Leichte Instrumente, wie z.B. Ukulele oder Mundharmonika
  • kleines Fernglas für Ornithologen und nach was man sonst so Ausschau halten kann
  • Kleine Gastgeschenke in manchen Regionen als Zeichen der Höflichkeit, wenn man von Locals eingeladen wird
  • Spiele zum Zeitvertreib
    • Karten-, Würfel- oder Brettspiel (ich habe gern ein Reise-BackgammonReisepackliste aus Leder dabei, das sich platzsparend zusammenrollen lässt)
    • Jonglierbälle oder Pois
Reisepackliste – Check! Aber wo einkaufen?

Als erste Anlaufstelle für meinen Reisebedarf dienen mir in der Regel AmazonReisepackliste und Globetrotter, da ich mit dem jeweiligen breit aufgestellten Angebot 99% aller Fälle abdecke. Unter dem Begriff „Reisebedarf“ schließe ich selbstverständlich Dinge wie Technik und Alltagsklamotten oder Hygiene-Artikel aus. Zudem lässt sich durch Preisvergleich an der einen oder anderen Stelle auch noch etwas sparen. Wer lieber seinen Fachhandel vor Ort aufsucht, um die regionale Wirtschaft zu unterstützen, der hat natürlich meine höchste Anerkennung. Wer aber vergleicht und sparen möchte oder auf Schnäppchen aus ist, wird da in der Regel leider nicht immer fündig werden.

 

Es sind noch Fragen offen geblieben oder Du hast noch Ergänzungen zu meiner Reisepackliste? Was würdest Du noch einpacken oder vielleicht auch komplett von der Reisepackliste streichen? Hinterlasse mir einen Kommentar oder schreib mich persönlich an und ich überarbeite gerne meine Reisepackliste für Dich. 

Wenn Dir der Artikel zu meiner Reisepackliste gefallen hat, folge mir auf Facebook oder einem der anderen Social Media, um immer wieder auf dem neuesten Stand zu sein. 

Dein Polyglot Traveller.

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